Ernüchternde Bilanz: Viele Unternehmen blamieren sich mit ihren Webseiten

 

Wer im Internet auf der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen ist, stößt oft auf Webseiten, die kontra produktiv für die Unternehmen sind.

Es ist immer wieder erschreckend zu sehen, wie sich viele KMUs (Klein- und Mittelständische Unternehmen) im Internet präsentieren. Alle paar Monate nehme ich mir die Zeit und schaue mir  Webseiten von Unternehmen an. Mein neuester Rundgang im Netz war wieder einmal ernüchternd. Viele Unternehmen sind entweder in den 90er Jahren stehen geblieben oder haben vom Begriff Marketing noch nichts gehört.

Fangen wir bei den Handwerkern an. Die meisten von ihnen glauben immer noch, die Kunden kommen von selbst auf sie zu.  Das Marktforschungsinstitut forsa fand im Auftrag von Gelbe Seiten Marketing heraus, dass lediglich 48 Prozent der Handwerker über eine eigene Webseite verfügen. Eine erschreckende Zahl, ergab die Untersuchung doch, dass 65 Prozent der Befragten online Hilfe bei handwerklichen Projekten rund um Haus oder Wohnung suchen. In der Altersgruppe der 18 bis 39jährigen recherchieren sogar fast 80 Prozent der Befragten im Netz.

Handwerker tun sich besonders schwer

Die Handwerksbetriebe geben lediglich etwa 1000 Euro im Jahr für Marketing aus, das sind gerade mal 83,3 Euro im Monat! Warum das so ist? “Trommeln gehört zum Handwerk” hat man früher mal gesagt.   Meiner Meinung nach ist es schlichtweg Unwissenheit über das, was Marketing an Positivem bewirken kann. Es gibt zwar Handwerker, die verstehen, wie man sich im Internet präsentieren muss, aber das sind nur wenige.

Ich  habe insgesamt 130 Betriebe unter die Lupe genommen (davon 60 Handwerksbetriebe). Das Ergebnis: 48 haben einen Internetauftritt, immerhin. 36 Dieser Webseiten sind aber so furchtbar, dass man gar nicht glauben kann, dass die Leistungen dieser Handwerker gut sind! Nicht nur das Design ist auf diesen Seiten in den Anfängen des Internets stehen geblieben, auch die Inhalte sind miserabel, hinzu kommen viele Rechtschreibfehler.

Zwar geben sich Kreishandwerkerschaften Mühe, ihre Mitglieder darauf aufmerksam zu machen, dass ein Internetauftritt eine wichtige Visitenkarte eines jeden Handwerkbetriebs ist, aber der Erfolg dieser Aufklärung lässt immer noch zu wünschen übrig.

Website eines Cateringunternehmens ohne Fotos 

Doch auch in anderen Unternehmensbereichen bin ich auf Internetpräsenzen gestoßen, die einfach nur furchtbar sind.  Beispiel: Ein Catering-Unternehmen, immerhin eine GmbH. Klickt man auf den Link zur Seite erscheint eine kleine, nicht einmal Postkarten große Internetpräsenz. Das Menü ist kaum zu lesen, man muss die Augen ganz nah an den Monitor führen, um überhaupt etwas zu erkennen. Kein Foto auf der Startseite nur ein altertümliches “Willkommen”. Kein Foto, das dazu animiert, die Seite genauer anzusehen, schlimmer noch, auf der gesamten Website findet sich kein Foto! Keinerlei emotionaler Inhalt. Unter dem Button “Buffets” kann man sich einige PDFs ansehen, natürlich ohne Fotos!  Da frage ich mich, ob dieses Unternehmen tatsächlich auch Kunden hat.  Beim Anblick einer solchen Internetseite würde ich mit Sicherheit kein Buffet für eine Feier bestellen…

Ähnlich geht es aber auch bei vielen anderen Produkt- und Dienstleistungsunternehmen zu.  Das Schlemmerparadies ist da keine Ausnahme! Derweil bieten sich inzwischen so viele Möglichkeiten, gekonnt und mit Nachdruck auf sich aufmerksam zu machen.

Nur 15 der 130 Betriebe bieten Newsletter an, vier einen Hilfe-Chat und bei sechs gibt es ein  Imagevideo, das erklärt, was das jeweilige Unternehmen zu bieten hat. Krass auch, was manche Unternehmen unter Online-Shop verstehen. Winzige Darstellungen, scheußliche Farben, die nicht einmal die Corporate Identity des Unternehmens wiedergeben und einige wissen anscheinend gar nicht, dass jeder Online-Shop AGB und Datenschutzhinweise benötigt.

Fazit:  Das war wieder einmal erschreckend. Am liebsten würde ich einige Screenhots von den misslungenen Webseiten posten, aber das wäre noch firmenschädigender als die Seiten…

Was ist eigentlich Marketing?

Marketing ist die Summer aller Dinge, die für ein Unternehmen oder einen Selbstständigen wichtig sind. Die Dinge müssen geordnet sein, das Zubehör muss stimmen. Ohne einen gut abstimmten Marketingplan geht Erfolg nicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder, der eine Firma, ein Unternehmen, eine Organisation gründet, oder sich in irgendeinem Berufsfeld selbstständig macht, kommt an dem Begriff Marketing nicht vorbei. Das Wort “Marketing” wird dabei für so Vieles verwendet, ohne dass die, die es verwenden, auch genau wissen, was da gemeint ist. Hier ein kleiner Einblick.

In meinen Seminaren, die ich für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen abgehalten habe, fragte ich die Teilnehmer zu Beginn immer, wie sie Marketing definieren. Die meisten sagten spontan Werbung. Diese Antwort war symptomatisch, denn tatsächlich ist der Begriff Marketing bei den meisten Existenzgründern und kleineren Unternehmen mit Werbung verbunden. Aber die Werbung ist eben nur ein Teil des Marketing, ebenso die Public Relations, die meistens als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet wird.

Das, was Marketing ausmacht, ist wesentliche komplexer. Marketing besteht nämlich aus folgenden vier Teilbereichen.

  1. Die Produktpolitik
  2. Die sich daraus ergebende Preispolitik
  3. Der Vertrieb der Produkte / Dienstleistungen
  4. Die Kommunikation (also Werbung und PR)

Dabei spielen sowohl das Online-Marketing, als auch das Offline-Marketing eine Rolle. Heutzutage hat das Internet eine bedeutende Stellung im Marketing. Eine Website, ein Newsletter, Videos und Produktpromotions zählen heute zum Standard auch kleiner Unternehmen, um Ihre Produkte und Dienstleistungen anzupreisen.

Wer sich eine Existenz mit einer Firma bzw. einem Unternehmen oder als Selbstständiger aufbauen will, kommt an diesen vier Bereichen nicht vorbei. Der Gedanke daran, möglichst schnell ganz viel zu verkaufen, steht aber leider bei Vielen im Vordergrund. Derweil funktioniert gutes Verkaufen nicht ohne strukturiertes Marketing. Sehr viele Existenzgründer scheitern auch deshalb, weil Sie die einzelnen Schritte des Marketing nicht beachten, oder nur an Werbung denken. Zudem wird allzu oft konzeptionslos gearbeitet und – was nicht selten vorkommt – gar kein Geld für den Bereich Marketing ausgegeben, höchstens mal für etwas Werbung, deren Wirkung aber rasch verpufft.

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Seminarleiter und PR-Leiter einer Agentur kann ich jedem nur raten, sich die einzelnen Bereiche des Marketing genau anzusehen und sich entsprechend Zeit zu nehmen, ein strukturiertes Konzept zu erarbeiten. Das erfordert zwar Zeit und auch etwas Geld, aber ohne eine sichtbare Struktur und ein Konzept kann kein Unternehmer erfolgreich sein! Das gibt übrigens auch für Selbstständige in allen Berufen.

Bereich Produktpolitik

Hier stehen natürlich die Produkte oder Dienstleistungen im Vordergrund, die jemand anbietet und verkaufen will. Wichtig ist die Innovation, die Kreativität und die Zielrichtung bzw. das Zielpublikum. Bevor irgendwelche neuen Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt etabliert werden sollen, ist es von großer Bedeutung, sich nach Konkurrenz umzusehen. Gibt es Unternehmen, die die gleichen Produkte anbieten? Sind diese Produkte preislich teurer, oder billiger? Wie ist die Qualität dieser Produkte/Dienstleistungen? Im laufenden Geschäftsprozess muss sich dann jeder Unternehmer auch die Frage stellen, ob er gewisse Produkte wieder vom Markt nimmt, oder neue einbindet.

Design, Verpackung, eventuelle Serviceleistungen (Schulungen, Wartung, Montage), USPs (Alleinstellungsmerkmale) und mögliche Kundenwünsche sind ebenfalls wichtig.

Bei der Produkteinführung  gilt es Geduld aufzubringen. Oft muss eine gewisse Einführungszeit überbrückt werden, da es sich ja nicht sofort bei allen potentiellen Kunden herumspricht, dass Sie jetzt das Produkt anbieten, das sich die Leute schon immer gewünscht haben! Viele Existenzgründer scheitern schon hier, weil sie nicht genügend Stammkapital besitzen, um auch einen finanziellen Engpass zu überwinden.

Selbstständige und Unternehmer müssen sich auch klare Zielgruppen ausarbeiten. Geschlecht, Alter, Einkommen sind drei der Faktoren, die eine Rolle spielen.

Mehr dazu in einem der folgenden Blog-Beiträge. Dann geht es unter anderem um Vertrieb und Kommunikation.

Video: PR kurz erklärt

PR (also Public Relations) ist leider immer noch bei vielen Selbstständigen und Unternehmen nicht bekannt, oder es wird vernachlässigt. Viele fragen sich, was PR eigentlich ist. Derweil ist das ganz einfach zu erklären: PR ist nichts anderes als Öffentlichkeitsarbeit. Übersetzt heißt Public Relations nichts anderes als Beziehen aufbauen. Und diese Beziehungen zur Öffentlichkeit müssen Sie aufbauen, wenn Sie etwas zu verkaufen haben! Das kurze Video erklärt im Groben, was PR beinhaltet. Natürlich gibt es da noch Facetten, die ich noch erläutern werde.

 

So einfach erstellen Sie Ihr PR-Konzept

Erst nachdenken, dann handeln
Erst nachdenken, dann handeln, das gilt auch, wenn man mit PR in der Öffentlichkeit auf seine Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen will.

Hallo zusammen, heute geht es in diesem Blogbeitrag darum, wie Sie aus Ihren gesammelten Ideen ein PR-Konzept schmieden, um Ihre Produkte oder Dienstleistungen strategisch in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Hier handelt es sich um ein Minimalkonzept, das auch ich für meine Kunden einsetze. Keine Angst, auch wenn Sie vor dem Begriff “Konzept” vielleicht etwas zurückschrecken, ein PR-Konzept für sich als Selbstständigen, oder für sein kleines Unternehmen zu erstellen, dauert nicht lange und ist natürlich bei weitem nicht so detailliert, wie bei einem größeren Unternehmen! Also, lassen Sie sich nicht abschrecken und legen Sie los, ein solches Konzept wird Sie dabei unterstützen, in der Öffentlichkeit mehr beachtet zu werden!

  • Und so sollten Sie Ihr PR-Konzept aufteilen:
    1.) Ihre Situationsbeschreibung
    2.) Ihre IST-Analyse
    3.) Ihre SOLL-Analyse
    4.) Ihre kommunikativen Ziele
    5.) Die Zielgruppen, die Sie ansprechen wollen
    6.) Zeitplan
    7.) Kernbotschaften
    8.) PR-Instrumente
    9.) PR-Maßnahmen
    10.) Umsetzung der PR-Maßnahmen
    11.) Evaluierung (Erfolgskontrolle)

Zu Punkt 1: Ihre Situationsbeschreibung

Zu allererst ist es wichtig, eine Situationsanalyse zu erstellen. Beschreiben Sie kurz, was Sie Ihren Kunden anbieten können, welche Maßnahmen Sie bereits getätigt haben, um in der Öffentlichkeit mehr Beachtung zu finden und beschreiben Sie, wo Ihre Probleme liegen (z.B. wenig Kundenzulauf, keine Resonanz auf Werbung, Preisgefüge, Veranstaltungen werden nicht genügend wahrgenommen, etc.)

Zu Punkt 2: Ihre IST-Analyse

Zu diesem Punkt schreiben Sie kurz auf, wie sich Ihre Produkte/Dienstleistungen derzeit positioniert sehen. Was sind die Stärken und Schwächen Ihrer Produkte/Dienstleistungen? Welche Potentiale besitzen Ihre Produkte/Dienstleistungen? Wie bewerten Ihre Kunden derzeit Ihren Service/Ihre Produkte/Ihre Dienstleistungen?

Zu Punkt 3: Ihre SOLL-Analyse

Wie das Wort “SOLL” schon ausdrückt, geht es hier darum, wie Ihre Zielgruppe Sie künftig besser wahrnehmen soll. Zudem: Welche realistischen Erwartungen haben Sie? Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer PR-Arbeit?

Zu Punkt 4: Ihre kommunikativen Ziele

Hier gilt es festzulegen, welche Ziele Sie mit Ihrer PR-Arbeit verfolgen. Wollen Sie mehr potentielle Kunden erreichen? Wollen Sie Ihr Image verbessern? Wollen Sie aktive Kundenbindung betreiben? Wollen Sie neue Produkte/Dienstleistungen vorstellen? Welche kommunikativen Maßnahmen eignen sich für unterschiedliche Darstellungsformen (Print, Online, Social Media…)?

Zu Punkt 5: Die Zielgruppen, die Sie ansprechen wollen

Wichtig! Ihre PR-Arbeit muss sich klar und deutlich auf Ihre definierten Zielgruppen ausrichten! Notieren Sie, welche Zielgruppen sie besonders ansprechen wollen. Sind es Frauen, Männer, Jugendliche, Hausfrauen, Handwerker, Senioren, Hundebesitzer…

Zu Punkt 6: Zeitplan

Zeitplan
Erstellen Sie unbedingt einen Zeitplan für Ihre PR-Aktivitäten.

Mit eines der wichtigsten Punkte im PR-Konzept! Das Timing muss stimmen, Sie müssen planen, wann Sie, was in der Öffentlichkeit bekannt machen wollen. Stellen Sie einen kurzen Zeitplan auf, in dem Sie eintragen, welche Pressemeldungen und sonstigen PR-Aktivitäten Sie umsetzen wollen. Das ist sehr wichtig, damit Sie sich nicht verheddern und Zeit vergeuden. Erfassen Sie in dem Zeitplan alles, was Sie im Laufe des Jahren planen. Das kann ein Tag der offenen Tür sein, oder ein Tag der Ausbildung, Sonderangebotskampagnen, eine Hausmesse, Vorträge usw. Vergessen Sie auch nicht, wenn einer Ihrer Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter ein besonderes Jubiläum bei Ihnen feiert. Sorgen Sie dafür, dass Sie Monat für Monat mindestens eine Aktivität eintragen, damit Sie kontinuierlich im Gespräch bleiben! Denken Sie an Sonderaktionen für Frühling, Sommer, Winter, Ostern, Weihnachten…

Zu Punkt 7: Kernbotschaften

Was haben Sie zu sagen? Was wollen Sie der Öffentlichkeit mitteilen? Welche Produkt/Dienstleistungsvorstellungen passen zu saisonalen Ereignissen besonders? (Ostern, Weihnachten etc.) Diese Kernbotschaften sollten Sie notieren.

Zu Punkt 8: PR-Instrumente

Wie sagen Sie´s Ihren Kunden? Wie wollen Sie sich mitteilen? Legen Sie zu den Aktionen, die Sie planen, schon jetzt fest, wie Sie an die Öffentlichkeit herantreten wollen. Soll es nur eine Pressemitteilung mit Foto sein? Würden Sie gerne eine Reportage mit Fotos schreiben? Möchten Sie eine Personalie verfassen? (z.B. wenn jemand in Ihren Betrieb 25 Jahre beschäftigt ist, sie einen neuen Geschäftsführer haben etc.) Denken Sie aber immer daran, dass Sie Ihrer Meldung, die Sie veröffentlichen wollen, zumindest ein gutes Foto “beilegen”. Auf was es bei guten PR-Fotos ankommt, erkläre ich in meinem E-Book “So gelingen Ihnen perfekte PR-Fotos”, das in Kürze erscheint.
Natürlich gibt es noch weitere “Schreibinstrumente”, wie Feature, Kommentar, Interview, aber diese Instrumente kommen für Sie als Unternehmer oder Freiberufler nicht in Frage, wenn Sie z.B. Print-PR betreiben wollen. Wenn Sie selbst an die Presse herantreten, dann müssen Sie sich auf Pressemitteilungen beschränken. Der Grund: Nur mit sachlichen Pressemitteilungen haben Sie eine Chance, dass das, was Sie mitzuteilen haben, auch veröffentlicht wird. Kommentare beinhalten Meinungen, Reportagen sind so eine Art “Wahrnehmungsprotokoll” und damit auch nicht neutral.

Zu Punkt 9: PR-Maßnahmen

Davon gibt es eine ganze Reihe. Alles, womit Sie an die Öffentlichkeit herantreten, ist quasi eine PR-Maßnahme. Auch wenn Sie bei einer Party, oder beim Einkaufen mit jemandem über Ihr Geschäft, Ihr Unternehmen, Ihre Organisation etc. reden, ist nichts anderes, als eine PR-Maßnahme.
PR-Maßnahmen lassen sich aber auch hervorragend planen. Hier einige Beispiele:
– Pressekonferenz zur Vorstellung neuer Produkte, Personen, Dienstleistungen etc.
– Events, wie ein “Tag der offenen Tür”, ein Jubiläum, ein Sommerfest, eine Hausmesse etc.
– Newsletter an Kunden
– Eine Kundenzeitschrift/Kundenzeitung (so etwas geht auch online!)
– Infostände
– Aktionstage
etc.

Zu Punkt 10: Umsetzung der PR-Maßnmahmen

Die Umsetzung von PR-Maßnahmen müssen Sie genau planen. Überlegen Sie, ob Sie Arbeiten delegieren können an Ihre Mitarbeiter, stellen Sie einen Terminplan auf, wann, was zu erledigen ist (Entsprechende Checklisten erhalten Sie als Empfänger meiner Newsletter).
Wenn Sie Events abhalten wollen, stellen Sie Checklisten auf (Event-Checklisten sind für die Abonnenten meines Newsletters auf meiner Internetseite verfügbar), mit denen Sie Ihre Veranstaltung genau planen können. Wie Sie Events planen, welche Möglichkeiten es gibt, Events abzuhalten etc. erfahren Sie in einem E-Book von mir, das bald erhältlich ist.
Die Umsetzung von PR-Maßnahmen sollte sowohl online, als auch offline geschehen. Zeitungen/Zeitschriften werden nämlich noch immer viel gelesen! Vergessen Sie das nicht!
Im Bereich Online, also Internet, können Sie Ihre Artikel auf unterschiedlichsten Kanälen (u.a. Presseportalen) verteilen. Auch Interessensverbände etc. sind oft sehr interessiert an Berichten, die mit gutem Inhalt daherkommen. Informieren Sie sich im Internet, bevor Sie an die Umsetzung Ihrer PR-Maßnahmen gehen.

Vergessen Sie nicht, die Sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Google+ oder Pinterest in Ihre PR-Maßnahmen einzubinden!

Zu Punkt 11: Evaluierung (Erfolgskontrolle)

Natürlich ist es wichtig, dass Sie nachprüfen, welchen PR-Erfolg Ihre Marketingmaßnahme hat. Falls Sie Berichte an Zeitungen/Zeitschriften versendet haben, rufen Sie in den Redaktionen an, ob und wann an eine Veröffentlichung gedacht ist. Manche Redakteure sind so freundlich und schicken Ihnen nach dem Erscheinen Ihres Berichtes ein kostenloses Belegexemplar zu. Ansonsten sollten Sie die Medien, an die Sie Ihre Mitteilung geschickt haben, im Auge behalten und öfters nachsehen, ob Ihre Pressemitteilung erschienen ist.
Im Online-Bereich ist die Überprüfung etwas einfacher. Wenn Sie Ihre Berichte auf Presseportalen verteilt haben, können Sie auf diesen Portalen ersehen, wie oft Ihr Artikel angeklickt wurde.
Nur durch eine Erfolgskontrolle können Sie ermessen, ob Ihr Anliegen auch richtig verkauft wurde.
Habe ich Ihnen helfen können? Schreiben Sie einen Kommentar, oder eine Nachricht über mein Kontaktformular. Hier können Sie auch mitteilen, was ich für Sie tun könnte.Schauen Sie hier, was ich für Sie tun kann.

Warum sind PR so wichtig?

Verbindungen schaffen
PR schafft Verbindungen zu Ihrer Zielgruppe

 

Klare Antwort: Um auf sich aufmerksam zu machen. Dazu bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten an. Jeder, der einen Betrieb, ein Unternehmen oder eine Schule leitet, muss, will er Aufmerksamkeit wecken, die Öffentlichkeit darüber informieren, was er so alles macht. Dabei ist natürlich nicht alles, was im Betrieb geschieht, eine Meldung für die Medien wert. Dass ein Metall verarbeitendes Unternehmen Türe und Tore produziert ist noch lange kein Grund, groß darüber zu berichten (doch auch hier gibt es Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen.)  Öffentlichkeitsarbeit stellt den kontinuierlichen Versuch dar, die Kommunikation mit den für Ihr Unternehmen wichtigen Bezugsgruppen zu organisieren. Das Anliegen von Öffentlichkeitsarbeit ist der Aufbau und das Manifestieren von Vertrauen. Nur auf Grundlage von Vertrauen ist es möglich, unternehmerisches Handeln zum Erfolg zu führen.

Viele Unternehmen, vor allem kleinere Betriebe, glauben, dass sie keine Öffentlichkeitsarbeit betreiben müssen, weil sie schließlich in einem Verband oder einer Organisation (z.B. Industrie- und Handelskammer oder einer Kreishandwerkerschaft) Mitglied sind und dieser Verband schon dafür sorgen wird, dass die Öffentlichkeit informiert wird über das, was sie tun. Doch diese Verbände sind oft viel zu sehr mit Organisatorischem beschäftigt und haben zudem auch nicht die Zeit, speziell über Mitgliedsfirmen Nachrichten in den Medien zu streuen. Public Relations sind primär Aufgabe der Unternehmen. Nur Sie als Unternehmer wissen, was Sie für die Öffentlichkeit tun können, welche Leistungen Sie erbringen, welche Jubiläen Sie begehen, welche Aktionen Sie veranstalten.

Fest steht: Wenn Sie als Unternehmer – egal wie groß Ihr Unternehmen ist – nicht mit der Öffentlichkeit kommunizieren, müssen Sie als logische Konsequenz damit rechnen, dass sich andere von alleine ein Bild von Ihrem Unternehmen machen. Das ist zumeist nicht von Vorteil für Sie!

Heute ist es wichtiger denn je, dass Selbstständige, Verbände, Organisationen agieren, anstatt zu reagieren. Wer nur reagiert, steht unter Zugzwang, kann seine Öffentlichkeit nicht mehr selbst steuern und verliert dabei sehr oft auch an Glaubwürdigkeit.

Warten Sie nicht darauf, dass irgendwann einmal etwas ganz von selbst über Ihr Unternehmen in den Medien erscheint. Darauf werden kleine, mittelständische Unternehmen umsonst warten. Sie müssen selbst die Initiative ergreifen! Nur wenn Sie im Gespräch sind, weiß die Öffentlichkeit etwas über Sie. Nur wenn Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen, können Sie Response (Antwort) erwarten. Denken Sie auch daran: Wenn Sie nicht auf sich aufmerksam machen, dann nutzt das Ihre Konkurrenz aus. Fassen wir also zusammen:

  • Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, um mit seinen Leistungen auf sich aufmerksam zu machen.
  • Ein Unternehmen, das nicht mit der Öffentlichkeit kommuniziert, muss damit rechnen, dass sich die Öffentlichkeit selbst ein Bild macht, und das ist zumeist nicht zum Vorteil des jeweiligen Unternehmens!
  • PR sind das einzige Instrument, um in den unterschiedlichsten Medien seriös auf sich aufmerksam zu machen.
  • Gerade kleinere Betriebe benötigen PR. Ohne PR schlummern Sie im Dornröschenschlaf.
Gute PR-Arbeit

Jeder muss auf sich aufmerksam machen!

Gute PR-Arbeit
Mit guter PR-Arbeit sind Sie erfolgreich!

Public Relations benötigen alle, nicht nur Betriebe, Unternehmen, Schulen etc. und Selbstständige. Denn jeder, der über sich und das, was er (gut) kann, in der Öffentlichkeit berichtet, betreibt im Prinzip nichts anderes als PR. Öffentlichkeitsarbeit ist also quasi schon gegeben, wenn jemand seinem Nachbarn erzählt, dass er seit kurzem einen Tierfachmarkt in der Stadt betreibt und sich z.B. auf Fische spezialisiert hat. Damit hat er auf sich aufmerksam gemacht, darüber berichtet, was er genau macht, nämlich dass Fische züchtet, oder sie verkauft.

Wer Öffentlichkeit betreibt, richtet seine Aufmerksamkeit auf spezielle Bezugsgruppen. Das können z.B. Kunden, Lieferanten, Händler oder sonstige Geschäftspartner sein. PR ist bei Unternehmen auch intern sinnvoll und sollte kontinuierlich praktiziert werden. In den Public Relations unterscheiden wir also zwischen interner (Mitarbeiter spezifischer) und externer PR (Öffentlichkeitsarbeit für Menschen außerhalb Ihres Unternehmens.) 

Maßnahmen interner Kommunikation sind u.a.:
• eine periodisch erscheinende Mitarbeiterzeitung oder Rundbrief, in denen das Unternehmen kontinuierlich über die interne Situation informiert
• Ein „Schwarzes Brett“, auf dem über alle relevanten, aber auch sonstigen informativen Neuigkeiten aus dem Unternehmen berichtet wird
• Betriebsversammlungen, in denen über Veränderungen, Aktivitäten, Projekte berichtet wird
• Mitarbeiterbesprechungen, vor allem wenn es verschiedene Unternehmensabteilungen gibt, die für spezielle Projektabwicklungen zuständig sind (Verkauf, Einkauf, Entwicklung, Schulung, Projektsteuerung etc.)
• Organisation gemeinsamer Aktivitäten, z.B. Sport treiben, Ausflüge unternehmen, miteinander feiern

Alwin Münchmeyer definierte PR (also Öffentlichkeitsarbeit) einmal genau so, dass es jeder verstehen kann:

“Wenn ein junger Mann ein Mädchen kennen lernt und ihr sagt, was für ein großartiger Kerl er sei, so ist das Reklame. Wenn er ihr sagt, wie reizend sie aussehe, dann ist das Werbung. Wenn das Mädchen sich aber für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört hat, was für ein prima Kerl er wäre, dann ist das Public Relations.” 

Genau so ist das mit der PR! Wir sprechen allgemein vom “Hörensagen”, wenn sich etwas Negatives, oder Positives herumspricht. PR ist im Prinzip auch nichts anderes, Sie müssen Ihre Öffentlichkeitsarbeit nur so streuen und planen, damit die Leute über Sie sprechen. Jeder, der irgendein Ziel verfolgt, muss auf sich aufmerksam machen. Um dies zu erreichen, benötigt er PR. Die Größe eines Betriebs oder eines Unternehmens spielt dabei keine Rolle. Es ist ein Irrglaube zu denken, ein Einmann-Betrieb muss keine Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Gerade Betriebe und Unternehmen, die ganz klein sind, müssen die Möglichkeiten, die PR bieten, nutzen!

Es sind nicht die großen Schritte, die einem mehr Gehör verschaffen für Produkte oder Dienstleistungen, es sind oft die kleinen. Mund-zu-Mund-Propaganda ist kein Märchen aus 1000 und einer Nacht! Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung! Wer einfach darauf los poltert mit seiner PR, der wird schmerzlich erfahren, dass er dabei Schaden erleidet. Jede PR-Maßnahme muss genau geplant und strukturiert angegangen werden. Alles, was Sie hierfür benötigen, ist ein wenig Zeit, alles andere kann ich Ihnen beibringen. Meine Leistungen, die ich Ihnen biete, bringen Sie auf den Weg zu mehr Erfolg. Sie haben die Möglichkeit, mich zu beauftragen, Ihre PR-Arbeit zu erledigen, oder Sie nehmen Ihre PR/Marketing selbst in die Hand. 

Fest steht: Wer seinen Bekanntheitsgrad erhöhen oder sichern will, wer ein positives Image erreichen oder prägen und wer Vertrauen aufbauen will, der benötigt Öffentlichkeitsarbeit! Viele kleine Betriebe schreckt der Aufwand ab, den sie dabei betreiben müssen. Doch das ist ebenso ein Trugschluss. Auch mit wenig Aufwand lässt sich eine gut funktionierende Öffentlichkeitsarbeit aufbauen. Vergessen Sie unnütze Werbung. Die versinkt nach spätestens zwei, drei Tagen im Nirwana. Nur mit guter PR bleiben Sie im Gespräch, und darauf kommt es an, wenn Sie Ihr Business in Schwung bringen wollen!