Total missglückt

Schlechter geht eigentlich nicht…

Wenn die “Speißekarte” mit dem “Küstler” kommuniziert

Schlimmer geht immer? Bei diesem Beispiel wohl kaum! Wer in der Öffentlichkeit mit seinen Produkten und Dienstleistungen aufmerksam machen will, der sollte sich bewusst darüber sein, dass Fehler nicht unbedingt gut ankommen. Immer wieder erhalte ich Flyer, Handzettel etc. bei deren Ansicht mir schlecht wird. Nicht nur, dass das Layout vieler Flyer und Handzettel schlecht ist, auch das, was man zu lesen bekommt ist eine Katastrophe. Und da rechnen die Unternehmen wirklich damit, dass sich jemand meldet und auch noch Kunde wird?

Dieser Flyer ist wirklich unter aller Kanone! Zum einen hatte er nicht einmal die Größe eines DIN A 5 – Blattes, war also so klein, dass er unauffällig war, zum anderen war er einfach nur schlecht gemacht. Ein Absender war nicht zu finden, auch kein Verantwortlicher. Nur eine Telefonnummer stand auf dem Blatt. Und dann noch diese schlimmen Rechtschreibfehler! Was sind “Speißen”? 

Vom Ansatz her mag das Unternehmen ja gar nicht so schlechte Ideen haben, denn es soll dort ja kreative, Speißen geben und das alles noch inmitten einer Kunstausstellung. Obwohl ich mir bei dem Wort “Küstler” überlege, was das ist. Wenn der “Küstler” so kreativ ist, wie der Verfasser dieses Flyers, dann kann das nichts Gutes sein.

Übrigens handelte es bei dieser Firma um eine mit deutschen Inhabern, keine Griechen, Italiener, Chinesen, denen man solche Rechtschreibfehler noch verzeihen könnte. Den Druck dieses Flyers hätten sich die Leute sparen können, denn ich glaube nicht, dass da viele Feedbacks kamen.

Aber an schlechten Beispielen kann man ja lernen. Also, wie könnte ein solcher Flyer denn gut aussehen?

  • Mit einem ansprechenden Foto
  • Mit einem Text, der keine Rechtschreibfehler enthält und besser formuliert ist
  • Mit einer Schrift, die gut lesbar ist
  • Mit der Angabe einer Internetadresse, auf der sich die Leser schon mal orientieren können
  • In einer Größe, die auffällig ist, also mindestens DIN A 5

Und wie gelingt einem ein Flyer, der ansprechend ist?

  1. Überlegen, was man genau anbietet
  2. Ideen aufschreiben, ein passendes Foto heraussuchen
  3. Aufschreiben, was alles auf den Flyer gedruckt werden soll (was mache ich, wo, wie, wie bin ich zu erreichen per Telefon, E-Mail übers Internet, Soziale Medien)
  4. Den Text entwerfen und korrigieren (besser noch von jemandem gegenlesen lassen, der nichts mit der Materie zu tun hat)
  5. Ein Layout entwerfen, das ansprechend aussieht (oder von einem Grafiker anfertigen lassen)
  6. Wenn das Layout mit Text und Foto(s) fertig ist, auf jeden Fall vor dem Druck noch einmal lesen und auf Rechtschreibfehler prüfen! 

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1 thought on “Total missglückt

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